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Kontakt:

Kompetenznetz für Nachhaltige Holznutzung [NHN] e. V.
Geschäftsstelle
Martin Hanke (Geschäftsführer)
Rudolf-Diesel-Straße 12
37075 Göttingen

Tel.: 0551-3073811
Fax: 0551-3073821
info@kompetenznetz-holz.de

   

Das Buche-Küstentanne-Projekt

Projektaufbau

Die folgende Abbildung zeigt eine Übersicht der Projektstruktur und die Vernetzung der im Verbund beteiligten Partner:

Dabei interagieren die Partner in multidisziplinärer Weise innerhalb folgender Teilprojekte (TP): Nachhaltige Bewirtschaftungsstrategien für Buchen-Mischbestände auf ökologischer Basis werden innerhalb des TP 1 von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) entwickelt. Weiterhin stellt die NW-FVA das Rohholz für weiterführende Untersuchungen zur Verfügung.

Die Ermittlung holztechnologischer Eigenschaften der Küstentanne, die für die Verwendung als Vollholzprodukt relevant sind, erfolgt durch das Institut für Holzbiologie und Technologie ( TP 2).
Das Frauenhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-KIauditz-Institut (WKI), schliesst das Holz der Buche und Küstentanne für die weitere Verarbeitung durch TP 4 und TP 5 zu Spänen bzw. Fasern auf. Im weiteren Verarbeitungsprozess legt das WKI den Schwerpunkt auf die Entwicklung ökologisch verträglicher Produktionsprozesse zur Herstellung von OSB aus Buchenschwachholz ( TP 3). Am Institut für Forstbotanik (FBI) und bei der Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH & Co. KG werden Mitteldichtefaserplatten (MDF) aus Küstentanne hergestellt und deren technologische Eigenschaften ermittelt ( TP 4, TP 9). Des Weiteren werden in TP 4 und TP 9 aus Spänen der Buche und Küstentanne hochwertige Zwitterspanplatten entwickelt und überprüft. Für Buchenfasern wird vom Institut für Fein- und Messtechnik der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (ehemals Fachhochschule Göttingen) ein staubfreies Verfahren zur Herstellung von Dämmstoffen aus Buchenfasern entwickelt ( TP 5). Das Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF-Braunschweig) prüft die Bearbeitbarkeit (Schleifen, Schneiden, etc.) der neuen Holzprodukte. Die Besiedlung mit Mikroorganismen, Zersetzung und Kompostierung ausgewählter Holzprodukte wird durch die Arbeitsgruppe FBI - Molekulare Holzbiotechnologie - ( TP 6) untersucht.

Die Arbeitsgruppe FBI - Forstbotanik und Baumphysiologie - analysiert Rohstoffe, Zwischen- und Endprodukte mittels optischer Methoden und legt eine Datenbank über chemische, physikalische und technische Produkteigenschaften an. Ziel ist es, Grundlagen für optische Verfahren zur Sicherung der Produktqualität zu entwickeln ( TP 7). Das WKI wird prozessbegleitend die Emission der einzelnen Zwischen- und Endprodukte prüfen ( TP 3). Partnerunternehmen, wie die Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH & Co. KG, werden Produktionsversuche durchführen und die Entwicklung der neuartigen Verfahren im Hinblick auf deren Praxisrelevanz begleiten ( TP 9).

Die Koordinationsstelle ( TP 8) wird den internen Wissenstransfer sicherstellen und gleichzeitig das Projekt öffentlichkeitswirksam präsentieren (Subaufträge für Internetseiten, Diskussionsforen im Holzzentralblatt, Fachtagungen). Zusätzlich wird eine Marktanalyse durchgeführt, um den zielgerichteten Markteintritt der neu entwickelten Produkte gewährleisten zu können.